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Der Fotograf Fred Stein. Ein deutsch-jüdisches Leben. Buchvorstellung und Gespräch

Auf einen Blick

  • Münchner Platz 3 (Schumann-Bau der TU),
    01187 Dresden
  • 16.03.2026Terminübersicht
  • 18:00 - 20:00
  • Kunst und Kultur, Vortrag/Lesung/Diskussion

Hannah Arendt mit Zigarette, Thomas Mann am Schreibtisch, der lächelnde Albert Einstein, Bertolt Brecht im Profil. Diese Aufnahmen sind weltberühmt. Fred Stein (1909-1967), ihr Fotograf, ist dagegen weitgehend unbekannt. Der Sohn einer jüdischen Religionslehrerin und eines Rabbiners stammt aus Dresden, wo er aufwächst und sich früh politisch engagiert. 1933 flieht der Jurist mit seiner Frau Lilo unter dem Vorwand einer Hochzeitsreise ins Exil: von Dresden nach Paris, später nach New York. Obwohl er nie zurückkehrt, bleibt seine Heimatstadt zeitlebens ein Fixpunkt seines Denkens und Fühlens.

Der Historiker Daniel Siemens hat dem Fotografen, Exilanten, politischen Intellektuellen undChronisten des 20. Jahrhunderts nun die erste Biografie gewidmet. Sein Buch über Fred Stein, der zeitlebens an einen demokratischen Sozialismus geglaubt hat, verbindet der Autor mit unserer Gegenwart, in der viele vermeintliche Gewissheiten zerstört und die sozialen Demokratien akut bedroht sind. Die Vorstellung wird eingeleitet von Prof. Dr. Mike Schmeitzner (Hannah-Arendt-Institut) und schließt mit einem Gespräch von Dr. Birgit Sack (Gedenkstätte Münchner Platz) mit dem Autor.

Eine gemeinsame Veranstaltung des Hannah-Arendt-Instituts für Totalitarismusforschung an der TU Dresden und der Gedenkstätte Münchner Platz Dresden. Der Eintritt ist frei.

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Der Fotograf Fred Stein. Ein deutsch-jüdisches Leben. Buchvorstellung und Gespräch
Gedenkstätte Münchner Platz Dresden
Münchner Platz 3 (Schumann-Bau der TU)
01187 Dresden
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