Westdeutsche Handelsunternehmen wie ALDI bezogen Produkte aus der DDR, die dort unter zum Teil menschenunwürdigen Bedingungen hergestellt wurden. So ließ der VEB Esda Thalheim im Frauengefängnis Hoheneck Strumpfhosen produzieren, die dann ins Billigsortiment westdeutscher Discounter kamen.
Der Historiker Dr. Peter Keup (Union der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft, UOKG) beleuchtet historische Hintergründe dieser Handelsbeziehungen, die Folgen für die Betroffenen und den Umgang der Unternehmen mit dieser Vergangenheit heute.