Ausstellung „Mut und Ohnmacht“ im Erinnerungsort Torgau (Stiftung Sächsische Gedenkstätten)

In der Dauerausstellung „Mut und Ohnmacht“ des Erinnerungsortes Torgau geht es um Protest und Widerstand, Verfolgung und Haft aus politischen Gründen in Torgau im 20. Jahrhundert.

Die Ausstellung erzählt von der NS-Militärjustiz als Instrument der Verfolgung im Zweiten Weltkrieg und von den Torgauer Militärgefängnissen. Im Mittelpunkt stehen die Verfolgten, darunter Deserteure und andere Angehörige des Widerstands gegen das NS-Regime. Auch geht es um die sowjetischen Speziallager nach 1945 in Torgau, schließlich um politische Häftlinge während der SED-Diktatur. Zu ihnen gehörten Jugendliche im Torgauer Jugendgefängnis. Die Ausstellung stellt die Verfolgten vor, zeigt die Bedingungen der Haft, beleuchtet die Täter und spannt auch den Bogen zur Gegenwart. Zur Ausstellung gehören eindrückliche Objekte, Medienstationen, Fotos und Dokumente. In berührenden Interviews berichten ehemalige Häftlinge und ihre Angehörigen von den Folgen der politischen Haft.

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Öffnungszeiten

Öffnungszeiten: Di, Mi von 10 - 16 und Do-So, Feiertags von 10 - 18 Uhr


Preisinformationen

Eintritt Frei


Anreise

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Öffentliche Verkehrsmittel
S4 Leipzig-Torgau oder RE10 Leipzig-CottbusAb Bahnhof Torgau 20 Minuten Fußmarsch Richtung Osten durch die Innenstadt oder Buslinie 759 bis Torgau Friedrichplatz (fährt alle 30 Minuten) und 10 Minuten Fußmarsch über den Markt

Ausstellung „Mut und Ohnmacht“ im Erinnerungsort Torgau (Stiftung Sächsische Gedenkstätten)Adresse und Kontakt

Schloßstr. 27, Schloß Hartenfels, Flügel B

04860 Torgau

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