Klosterpark Altzella

Ende des 17. Jahrhunderts besannen sich die Wettiner ihrer hier begrabenen Vorfahren und ließen eine Begräbniskapelle errichten, die jedoch unfertig blieb und erst 1794 als ein klassizistisches Mausoleum beendet wurde. Hofgärtner Johann Gottfried Hübler gestaltete das Gelände des ehemaligen Klosters in eine romantische Parkanlage um, ließ Ruinenreste abreißen oder integrierte sie in die Parkanlage.
Kräutergarten
Seit 2013 bewirtschaftet Kräuterfachfrau Koreen Vetter den kleinen Gesundheitsschatz des Klosters. Die mittelalterlichen »hortus botanicus« waren Lieferanten für Küche und Spital und gelten als Vorläufer der Botanischen Gärten, die sich ab dem 16. Jahrhundert verbreiteten. Nach dem Modell der Indikationsbeete legt Koreen Vetter die Kräuter- und Pflanzenbeete gemäß ihrer Anwendungen zur Beruhigung, gegen Magen-Darm-Beschwerden, für Herz und Kreislauf oder das Immunsystem an.


Öffnungszeiten
Mittwoch–Freitag: 10–17 Uhr
Samstag–Sonntag: 10–18 Uhr
Hinweise:
Innerhalb der Saison feiertags von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet.
Aufgrund der Zeitumstellung und dem daraufhin zeitigeren Einbruch der Dunkelheit schließt der Klosterpark ab dem 25. Oktober 2026 auch am Wochenende bereits 17 Uhr.
Preisinformationen
- Eintritt: 5,00 Euro
- Ermäßigter Eintritt: 4,00 Euro
- Kinder 6-16 Jahre: 1,00 Euro
- Saisonkarte: 15,00 Euro
(Angaben ohne Gewähr)
Hinweise: Hunde sind an der Leine zu führen.
Anreise
Mit dem Auto
A 14 (Leipzig - Dresden)Abfahrt Nossen-Nord, der touristischen Ausschilderung Richtung Nossen folgen
A 4 (Chemnitz - Dresden)Abfahrt Siebenlehn, Richtung Nossen, der touristischen Ausschilderung folgen
B101 (Meißen - Freiberg)
B 175 (Döbeln - Nossen)
S36 (Waldheim - Nossen)
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