Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain

Zeitgeschichte über das Kriegsgefangenenlager Zeithain
Die Gedenkstätte erinnert an die Opfer des Kriegsgefangenenlagers der Wehrmacht in Zeithain zwischen 1941 und 1945. Insgesamt sind rund 25 000 bis 30 000 sowjetische und mehr als 900 Kriegsgefangene aus anderen Ländern in Zeithain verstorben. Die zu Tode gekommenen Opfer des Lagers sind auf vier Friedhöfen begraben. Die Geschichte des Kriegsgefangenenlagers Zeithain wird in einer Dauerausstellung im Dokumentenhaus des Ehrenhains Zeithain und in einer ehemaligen Lagerbaracke dargestellt.
Die Gedenkstätte in Trägerschaft der Stiftung Sächsische Gedenkstätten versteht sich als Informations- und Bildungsstätte sowie als Anlaufstelle für Angehörige der ehemaligen Kriegsgefangenen.








Öffnungszeiten
Montag–Donnerstag: 10–16 Uhr
Freitag: 10–14 Uhr
Samstag–Sonntag: 10–16 Uhr
- Montag bis Donnerstag: 10 bis 16 Uhr
- Freitag: 10 bis 14 Uhr
- Samstag, Sonntag, an Feiertagen: 10 bis 16 Uhr
- Führungen sind nach Vereinbarung auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich.
- Schließzeiten: 24.12. bis 01.01.
Bitte beachten Sie die allgemeine Besucherordung der Gedenkstätte:
https://www.stsg.de/cms/zeithain/besucherinformation/anschrift_oeffnungszeiten_anmeldung
Preisinformationen
Der Eintritt ist kostenfrei.
Anreise
Gedenkstätte
- Aus Richtung Riesa kommend auf der B 169 ca. 10 km in Richtung Gröditz fahren, am Obelisken mit der Aufschrift „Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain“ (100 m nach einer Tankstelle) rechts abbiegen.
Friedhöfe
- Die Friedhöfe, auf denen die Kriegsgefangenen beerdigt wurden, liegen zum Teil sehr weit auseinander und sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur schlecht zu erreichen. Wenn Sie die Friedhöfe besuchen möchten, empfehlen wir Ihnen daher, zunächst zur Gedenkstätte zu kommen. Die Mitarbeiter der Gedenkstätte können Ihnen dann genaue Anfahrtsbeschreibungen und Pläne geben, wie Sie die einzelnen Friedhöfe am besten erreichen.
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