FameLab 2026: Gewinner steht fest
By Karla Kallauch
May 11, 2026
Artem Govorukhin gewinnt Regionalentscheid – Mehr als 130 Gäste erleben Wissenschaft in drei Minuten
FameLab Dresden 2026: Nachwuchsforschung begeistert Publikum und Jury
Dresden, 11. Mai 2026. Wissenschaft verständlich, kreativ und unterhaltsam präsentieren – dieser
Herausforderung stellten sich am 6. Mai 2026 neun Nachwuchswissenschaftlerinnen und
Nachwuchswissenschaftler beim FameLab-Regionalentscheid in Dresden. Vor mehr als 130 Gästen
präsentierten die Teilnehmenden ihre Forschungsthemen im Max-Planck-Institut für molekulare
Zellbiologie und Genetik (MPI-CBG) in jeweils nur drei Minuten auf der Bühne. Organisiert wurde der
Wettbewerb von DRESDEN-concept und der Dresden Marketing GmbH (DMG).
Den ersten Platz sicherte sich Artem Govorukhin vom Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) mit seinem Beitrag „No Oxygen + FLASH = Bye-Bye, Tumor!“. Zusätzlich überzeugte er auch das Publikum und erhielt den Publikumspreis des Abends. Der zweite Platz ging an Urša Uršič vom MPI-CBG und der Technischen Universität Dresden (TUD) mit ihrem Vortrag „How to be at the right place just in time? A story of a dividing embryo.“ Beide qualifizieren sich damit für das Deutschlandfinale des FameLab am 1. Juli 2026 in der Rudolf-Oetker-Halle in Bielefeld. Dort treten sie gegen die Gewinnerinnen und Gewinner der weiteren Regionalentscheide an. Zusätzlich erhalten sie Preisgelder in Höhe von 300 Euro beziehungsweise 200 Euro sowie ein zweitägiges Kommunikations- und Medientraining.
DMG-Geschäftsführerin Corinne Miseer ist begeistert vom spannenden Regionalentscheid: „In
Dresden wird an den großen Fragen des Lebens geforscht, für jeden einzelnen von uns. Dies ist die
Botschaft, die nun auch die zwei Sieger unseres FameLab-Regionalentscheids weitertragen werden.
Wir wünschen viel Erfolg für die nächste Runde, das Deutschlandfinale.“
Wissenschaft verständlich und unterhaltsam vermitteln
Beim internationalen Wettbewerb FameLab präsentieren junge Forschende ihre wissenschaftlichen
Themen allgemeinverständlich und unterhaltsam, ohne Präsentationsfolien und mit maximal drei
Minuten Redezeit. Erlaubt sind lediglich Requisiten, die selbst auf die Bühne getragen werden können.
Bewertet werden die Beiträge nach wissenschaftlicher Korrektheit, Verständlichkeit und
Unterhaltungswert.
Die Jury des Dresdner Regionalentscheids bestand aus:
• Marion Schmidt, Chief Communication Officer der TU Dresden
• Prof. Gianaurelio Cuniberti, Professor für Materialwissenschaft und Nanotechnik an der TU
Dresden
• Prof. Silke Geithner, Rektorin der Evangelischen Hochschule Dresden (EHS)
• Prof. Stefan Diez, Professor für BioNano-Werkzeuge an der TU Dresden
Moderiert wurde der Abend von Katrin Boes und Markus Forytta.
Spannende Themen aus Forschung und Wissenschaft
Die diesjährigen Beiträge deckten ein breites Spektrum aktueller Forschungsthemen ab, von
Quantenphysik über nachhaltige Technologien bis hin zur Krebsforschung und Embryonalentwicklung.
Teilgenommen haben:
• Tanzila Nurjahan (TUD/HZDR) – „Breaching the barrier of nuclear waste management“
• Priyal Dadhich (HZDR) – „Single atom devices for Quantum Technology“
• Maria Pavlou (TUD) – „Treating retinal degeneration: a transplantation approach“
• Lisa Nucke (HZDR) – „Bringt Radioaktivität Mikroben zum Schwitzen?“
• Moksh Bhateja (MPI-PKS) – „Quantum spins in a nutshell“
• Maud Zilbermann (HZDR) – „Radioanalytical chemistry for decommissioning of nuclear power
plants“
• Berthy Kpiebaya (UNU-FLORES) – „The Hidden Life of Your Old Phone: Who Really Pays the
Price?“
• Artem Govorukhin (HZDR) – „No Oxygen + FLASH = Bye-Bye, Tumor!“
• Urša Uršič (MPI-CBG/TUD) – „How to be at the right place just in time? A story of a dividing
embryo.“
Dresden als Bühne für Wissenschaftskommunikation
FameLab wurde vor rund 20 Jahren vom Cheltenham Science Festival im Vereinigten Königreich
initiiert und zählt heute weltweit zu den bekanntesten Formaten der Wissenschaftskommunikation.
Dresden gehört seit mehreren Jahren zu den festen Austragungsorten des Wettbewerbs und bietet
jungen Forschenden eine Plattform, ihre Themen einem breiten Publikum zugänglich zu machen.
Weitere Informationen zum Wettbewerb: https://dresden-concept.de/famelab
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