Der Windbergschacht war eine Steinkohlengrube des Potschappler Aktienvereins. Das erhaltene Huthaus auf dem Windberg ist ein Kulturdenkmal und dient heute als Tierheim.
Der Potschappler Aktienverein begann 1845 mit dem Teufen des Schachtes. Der bei 340 m NN angesetzte Schacht erreichte eine Teufe von 452 Metern. Im Jahr 1847 wurde das 1. Flöz mit einer Mächtigkeit von 5,10 Meter bei 404,40 Metern durchteuft. 1857 wurde der Anschluss des Schachtes an die neugebaute Hänichener Kohlenzweigbahn in Betrieb genommen.
Im Jahr 1878 wurde die Förderung nach Erschöpfung der Vorräte eingestellt. 1881 wurde der Schacht abgeworfen und anschließend verfüllt. Die Tagesanlagen riss man kurz darauf mit Ausnahme des Huthauses ab. Dieses diente fortan zunächst als Forsthaus, später (bis 1975) auch als Pflegeheim. In den 1980er Jahren wurde es als Gästehaus der Stadt Freital genutzt. Heute ist darin das Freitaler Tierheim untergebracht.

