Installation, Objekte, Film
Susan Donath in Kooperation mit Valérie Madoka Naito
Die Ausstellung untersucht die Rolle von Bildern, Archiven und Sammlungen für Erinnerungskultur und historische Wahrnehmung. Ausgangspunkt vieler Arbeiten sind historische Bildquellen – insbesondere Postkarten, Fotografien oder gefundene Objekte – ,die als visuelle Dokumente vergangener Orte und Ereignisse fungieren.
Ein Schwerpunkt liegt auf Bildmaterial von Synagogen im deutsch-polnisch-tschechischen Raum, von denen viele während der Zeit des Nationalsozialismus zerstört wurden. Die Ausstellung thematisiert damit sowohl Verlust von Architektur und Kulturorten als auch die Bedeutung visueller Archive für die Rekonstruktion von Geschichte.