Als moderner Vertreter der jahrhundertealten Leipziger Musiktradition eröffnet Heindl sein Programm mit Bach. Nachdem er mit den virtuosen Kaskaden der Toccata in F-Dur seine Finger – und das Publikum – aufgewärmt hat, führt er durch ein Mini-Panorama der Orgelmusik, in dem er auch eigene Kompositionen präsentiert. Den mitreißenden Abschluss bildet Camille Saint-Saëns’ „Danse macabre“, für Orgel arrangiert von Heindl selbst – tänzerisch, grotesk und schwindelerregend virtuos.

