Das wohl bekannteste Wanderziel im Poisenwald ist der 1692 errichtete Steinerne Tisch. Dieser diente kurfürstlichen Jagdgesellschaften als Rastplatz.
Der Steinerne Tisch ist ein beliebter Rastplatz bei Wanderungen durch den Poisenwald. Er wurde 1692 als Rastplatz für adlige Jagdteilnehmer während kurfürstlicher Jagden aufgestellt. Eine der Gesellschaften unter Georg II. brachte am 18. August 1674 insgesamt 376 Tiere, darunter 121 Hirsche, 64 Wildkälber, vier Rehböcke und vier Füchse zur Strecke! Die Bauern der umliegenden Dörfer hatten nicht nur als Treiber und Heger Frondienste zu leisten, sondern mussten auch die verheerenden Wildschäden auf ihren Feldern erdulden. Den Steinernen Tisch passiert man auf den markierten Wanderwegen "Gelber Punkt" und "Grüner Strich". Die Schutzhütte wurde 1990 gebaut. Hier findet am ersten Sonntag im Juni ein alljährliches Chorsingen statt.

