»Er spielt keine Noten, er schafft emotionale Wirklichkeiten, die so zauberhaft, so vielfältig und intensiv sind, dass es einem den Boden unter den Füßen wegzieht und den Atem raubt«, pries Der Standard den 2001 in Moskau geborenen und mittlerweile in Berlin lebenden Pianisten Alexander Malofeev. Der von der internationalen Kritik für seine Virtuosität, Sensibilität und Ausdrucksstärke gefeierte Künstler gibt nun (endlich) sein Debüt bei den Dresdner Musikfestspielen. Etwa genauso alt wie der Solist war auch Edvard Grieg als er sein einziges Klavierkonzert (wie das Schumann‘sche Vorbild in a-Moll stehend) komponierte, das die »Farben seines Heimatlandes« Norwegen meisterhaft einfängt und schon Franz Liszt in höchste Verzückung versetzte. Begleitet wird Malofeev vom Rotterdams Philharmonisch Orkest, das neben einer Ouvertüre aus der Feder seines Landsmannes Johan Wagenaar mit Brahms’ Zweiter Sinfonie ein weiteres Juwel der Romantik im Gepäck hat. Die Leitung dieses hochkarätigen Abends hat Lahav Shani, der bei den Musikfestspielen bereits 2025 mit zwei Konzerten als Dirigent und Pianist begeisterte.
ALEXANDER MALOFEEV KLAVIER
ROTTERDAMS PHILHARMONISCH ORKEST
LAHAV SHANI DIRIGENT
Johan Wagenaar »Cyrano de Bergerac« op. 23
Edvard Grieg Konzert für Klavier und Orchester a-Moll op. 16
Johannes Brahms Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73