© Matthias Erler

Friedenskirche Radebeul

Die Friedenskirche Radebeul ist die älteste bestehende Kirche zwischen Dresden und Meißen. Der Name Friedenskirche kommt vom abgeschlossenen Waffenstillstand zwischen Schweden und Sachsen im Jahre 1645. Die Friedenskirche hat ihr Aussehen seit 1885 nicht verändert.

Die Friedenskirche ist der älteste Kirchenbau der Lößnitz. Ein vermutlich schon im 12. Jh. entstandener Vorgängerbau, der 1273 erstmals urkundlich erwähnt ist, fiel 1429 der Zerstörung durch die Hussiten zum Opfer. Vom 1477 begonnenen spätgotischen Neubau, der 1510 geweiht wurde, sind heute noch der Altarraum mit den drei gotischen Fenstern un dder Turm bis zur Brüstung über der Uhr erhalten.Vom Turm hat man eine tolle Aussicht auf die Weinberge und die Elbe.

Beim Dorfbrand von 1558 wurde die Kirche schwer in Mitleidenschaft gezogen. Während der Brandschatzung des Dorfes durch schwedische Truppen im Dreißigjährigen Krieg wurde sie 1637 erneut fast völlig zerstört. Der von E. Eckhardt geleitete Wiederaufbau im Stil der Rennaissance konnte dank der großzügigen Unterstützung durch Kurfürst Johann Georg I. noch im gleichen Jahr beginnen und 1656 vollendet werden. Der seit 1935 gültige Name Friedenskirche geht auf den 1645 im nahegelegenen Pfarrhaus unterzeichneten Waffenstillstandsvertrag zwischen Sachsen und Schweden zurück.

 Quelle: Stadtlexikon Radebeul, 2006

Kontakt

Friedenskirche Radebeul
01445 Radebeul
Deutschland

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Fax: +49 351 8381744
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Webseite: www.friedenskirchgemeinde-radebeul.de

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