ACHTUNG! WICHTIGER HINWEIS!Vollsperrung der S 85 zwischen K 8080 und Mettelwitz Im Rahmen des Bauvorhabens „S 85 - Ausbau südlich Lommatzsch, Bauabschnitt 3.2 (Ortsdurchfahrt Mertitz)“ ist die S 85 zwischen K 8080 und Mettelwitz voll gesperrt. Dieser Sperrbereich wird voraussichtlich bis 07.10.2026 bestehen bleiben. Nachfolgend wird abschnittsweise zwischen Einmündung K 8080 und Ortseingang Mertitz aus Richtung Lommatzsch an der S 85 weitergebaut. Wir empfehlen, den Bauabschnitt wie folgt zu umfahren: In Käbschütz am Ortsausgang (nach der Buswendeschleife), links in den Feldweg nach Leuben fahren. Man kreuzt dabei die S 85 und fährt übe die Hanno-Günther-Straße und die Leubener Bahnhostraße nach Leuben. Dort folgt man dann rechts über die Lommatzscher Straße der Wegeführung des Elbe-Mulde-Radwegs. Weiter geht es über Neumühle und Wahnwitz nach Mertitz, wo man wieder auf die usrprüngliche Routenführung der "Meißner 8 - Nordroute" trifft und nach Zöthain fährt.
Die Nordroute der Meißner 8 führt über die ehemalige Kleinbahntrasse der Schmalspurbahn durch malerische Dörfer des Landkreises Meißen und der Lommatzscher Pflege.
Die Radtour führt sowohl über asphaltierte als auch naturbelassene Wege, die teilweise bis in die 1970er Jahre noch von der lokalen Schmalspurbahn befahren, danach aber zum aussichtsreichen Radweg umgewidmet wurden.
Die Tour startet in der Meißner Innenstadt rechtselbisch nahe dem Bahnhof und bietet bei der Fahrt über die Eisenbahnbrücke einen Blick auf das Panorama der historischen Stadt Meißen mit Albrechtsburg und Dom. Auf der weiteren Fahrt begleiten uns gleich drei Kirchen mit Nicolaikirche, St. Benno- und Lutherkirche.
Auch ein Abstecher zur weltberühmten Porzellan-Manufaktur ist während der Fahrt aus der Stadt heraus möglich.
Auf der Durchfahrt des Triebischtals erblickt man den Götterfelsen, der mit einer Aussichtsplattform zur kurzen Wanderpartie einlädt. Der weitere Weg führt an den Mühlen des Tals vorbei, die auch auf der Südroute der Meißner 8 ebenso per Rad besucht werden können.
Die ersten Relikte der Eisenbahnstrecke sind hier sichtbar - Reste des ehemaligen Viadukts in Robschütz zeugen mit alten Betonstützen von der Historie der Bahnstrecke. Auf den nächsten Kilometern der Strecke lässt sich diese durch einige erhaltene Bahnhofsgebäude und sogar einem Kleinbahnmuseum in Löthain erkunden.
Die Tour begeistert aber auch mit naturbelassenen Wegen durch Wälder und über die Felder der südlichen Lommatzscher Pflege, die ebenso immer wieder mit kleinen Ortschaften und Sehenswertem aufwartet, zum Beispiel an der Doppelbrücke Zöthain und dem Germanischen Gräberfeld Prositz. Wer in Mauna etwas von der Strecke abweicht, entdeckt die Besenwirtschaft des Weingutes "Cambium Compagnie" - ein schöner Ort für eine Rast und ein Glas sächsischen Wein (saisonal eingeschränktes Angebot).
Auf der Rückfahrt in Richtung Meißen hat man einen wundervollen Blick auf die Reste des Renaissanceschlosses in Schieritz, bevor der Elbradweg wieder in Richtung Meißen führt. Hier findet sich noch ein Highlight - die Klosterruine „Heilig Kreuz“, die schon im Jahr 1217 erbaut wurde und heute im Innenhof unter anderem mit einer Gastronomie zum Stopp einlädt (Klosterrast: Do-So 12-17 Uhr geöffnet).
Weitere zahlreiche Einkehrmöglichkeiten sind dann wieder in Meißen selbst zu finden.










